
Unser Schulprogramm
- Die Schule ist ein Ort, der mir Orientierung bietet.
- Die Schule ist ein Ort, an dem wir uns gegenseitig unterstützen und helfen.
- Die Schule ist ein Ort, an dem wir verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt und Zukunft umgehen.
- Die Schule ist ein Ort, an dem ich mit Spaß und Freude lerne und lehre.
- Die Schule ist ein Ort, an dem ich mich angenommen fühle und wir einen wertschätzenden Umgang pflegen.
- Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz hat.
Selbstständiges Lernen
Ganzheitliches Lernen im Fachunterricht, in Arbeitsgemeinschaften und Projekten. Nachhaltige Sicherung der Bildungsstandards. Fordern und Fördern. Leistungsbereitschaft und Flexibilität. Systematisches Vorgehen beim Lernen – Methodenkompetenz.
Fähigkeiten und Begabungen allseitig ausbilden
- Beherrschung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
- Förderung praktischer Fähigkeiten und Begabungen
- Vielseitiges Sportangebot
- Förderung von Kreativität durch Kunst, Musik und Theater
Soziales Lernen
- Freundliches und verantwortungsbewusstes Miteinander
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Lernen, Konflikte selbstständig zu lösen – Konfliktschlichterausbildung
- Attraktive Freizeitangebote in der Ganztagsschule
- Begegnungen im europaweiten Schüleraustausch
Integrativer / jahrgangsbezogener Unterricht
Unsere Schule ist eine integrative Schule. Wir unterteilen unsere Schüler:innen nicht in die Kategorien „Haupt- oder Realschüler“, alle unsere Schüler:innen sind Oberschüler:innen. Alle werden in einer Gemeinschaft unterrichtet – hierzu gehören natürlich auch unsere Schüler:innen mit einem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf. Wir arbeiten eng mit den Lehrkräften der Förderschulen in der Region Hannover (z. B. Bert-Brecht-Schule, Barsinghausen) zusammen und begreifen uns als eine Schule für alle. Bei uns werden alle Schüler:innen – unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft – nach ihren individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten gemeinsam unterrichtet.
Wir wissen, dass es gerade die vielfältigen Unterschiede zwischen den Kindern und Jugendlichen sind, die das Leben an unserer Schule bereichern. Über das gemeinsame Lernen wollen wir fördern, dass Anderssein nicht nur toleriert, sondern auch respektiert und wertgeschätzt wird. An unserer Schule lernen und leben Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe. Sie haben verschiedene Interessen sowie sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten. Für uns ist es selbstverständlich, dass dazu in allen Jahrgängen auch Schüler:innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zählen.
Inklusion
Die Lisa-Tetzner-Schule ist gemäß § 4 des Niedersächsischen Schulgesetzes eine inklusive Schule. Ganz allgemein bedeutet dies die grundsätzliche Teilnahme am gemeinsamen Unterricht. Schüler:innen mit Unterstützungsbedarf in den Bereichen Sehen, Hören, körperlich-motorische Entwicklung oder emotional-soziale Entwicklung werden zielgleich unterrichtet (gleiche Curricula und Leistungsanforderungen). Schüler:innen mit festgestelltem Unterstützungsbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung bzw. Lernen werden zieldifferent unterrichtet.
Für unseren Unterricht bedeutet dies ganz praktisch, dass
- einige Kinder und Jugendliche zieldifferent unterrichtet werden (d. h., es gelten andere Bewertungsgrundlagen) und
- in vielen Lerngruppen neben der Fachlehrkraft auch Förderschullehrkräfte, Schulbegleiter:innen und Integrationshelfer:innen am Unterricht mitwirken.
Bei uns steht dennoch das gemeinsame Lernen im Fokus, sodass auch zieldifferent unterrichtete Schüler:innen häufig an denselben Inhalten arbeiten wie alle anderen und unsere Lehrkräfte den Lerninhalt dabei an die individuellen Bedürfnisse und Lernstände der Schüler:innen anpassen. Die Förderschulkolleginnen und -kollegen der Bert-Brecht-Schule und der Calenberger Schule unterstützen und beraten die Lehrkräfte der LTS in einigen Unterrichtsstunden wöchentlich aktiv. Schulbegleiter:innen und Einzelfallhelfer:innen unterstützen Schüler:innen im Schulalltag, z. B. bei der Orientierung im Gebäude, im Unterrichtsgeschehen und während der Pausen.
Sprachlernklasse
Unsere Sprachlernklasse ermöglicht Schüler:innen mit Migrationshintergrund eine zusätzliche Sprachförderung neben dem Unterricht in ihrer Stammklasse. So wird die Integration parallel zum regulär stattfindenden Unterricht im Klassenverband gefördert.
Das iPad im Unterricht

In unserer modernen Gesellschaft sind digitale Medien sowie die Nutzung von Smartphones, Tablets und PCs längst zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. In nahezu allen Lebensbereichen werden sie eingesetzt und in vielen Berufen vorausgesetzt.
Heute wachsen Schüler:innen mit diesen Medien auf; sie sind allgegenwärtig und besitzen einen sehr hohen Stellenwert. Auch im modernen Schulalltag kann dies nicht einfach ignoriert werden. Unterricht ohne digitale Medien isoliert von der Realität, und so kann Schule die Schüler:innen unmöglich auf die moderne, mediale Gesellschaft vorbereiten. Wir Lehrer:innen der Lisa-Tetzner-Oberschule setzen uns selbstverständlich mit diesen Geräten auseinander, denn bei diesen Geräten handelt es sich nicht um eine Modeerscheinung, sondern um Werkzeuge, die das Lernen und das Leben der Schüler:innen in Zukunft prägen werden. Umso wichtiger ist es, Schüler:innen fächerübergreifend im Unterricht Medienkompetenz zu vermitteln, damit die Geräte auch im Unterricht sinnvoll genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Lehrer:innen entsprechend geschult werden und mit neuen Technologien umgehen können.
Die rapiden technologischen und sozialen Veränderungen, mit denen wir konfrontiert werden, erfordern ein Nachdenken darüber, wie wir als Schule auf diese Umbrüche angemessen reagieren und wie wir die Schüler:innen auf die veränderte Lebenswelt vorbereiten können. Die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche als sogenannte Digital Natives(1) heranwachsen, bedeutet nicht automatisch, dass sie über ausreichende Kompetenzen für die digitale Welt verfügen. Auch die Nutzung sozialer Medien erfordert einen angemessenen, kritischen Umgang. Gerade hier ist eine Pädagogik gefragt, die nicht aus einer Abwehrhaltung heraus auf diese neuen Fragestellungen reagiert, sondern eine Pädagogik, die das große Potenzial der neuen Technologien angemessen nutzt.
Die Lisa-Tetzner-Oberschule Barsinghausen möchte die Schüler:innen adäquat auf die veränderte Lebenswelt vorbereiten. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, seit 2016 diese zukunftsweisenden Technologien in den Unterricht ab Klasse 7 zu integrieren und aufbauend iPad-Klassen zu etablieren. Aufgrund der anhaltenden Digitalisierung und einer umfassenden Evaluation des iPad-Einsatzes an der LTS seit 2016 wird ab dem Schuljahr 2021/22 das iPad bereits ab Klasse 5 (Einführung im 2. Halbjahr der 5. Klasse) eingesetzt und genutzt. Die Einführung des iPads als schulisches Arbeitsgerät erfolgt gemeinsam mit den Schüler:innen und ihren Eltern – von der Gerätebestellung bis hin zur Nutzung im Schulalltag.
Seit 2022 werden alle neuen iPads in den Klassen über das MDM (Mobile Device Management) „jamf School“ verwaltet, sodass keine Schüler:innen eine eigene Apple-ID benötigen. Alle Apps, die für den Schulalltag relevant sind, werden über die Schule und das MDM aufgespielt. Selbstverständlich kann auf den Geräten dennoch eine eigene Apple-ID genutzt werden. Sobald eine Schülerin oder ein Schüler die Schule verlässt, wird das Gerät aus dem MDM entfernt.
Alle Klassenräume der LTS sind mit Apple TV und interaktiven Activeboards o. Ä. ausgestattet. Auch in weiteren Differenzierungsräumen und vor allem in Fachräumen gibt es Active Panels. Dazu kommen mobile Beamer und Großbildfernseher, die im gesamten Schulgebäude in Verbindung mit Apple TV genutzt werden können.
(1) Als digital native (deutsch: „digitaler Eingeborener“) wird eine Person der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist.

Der Fachbereich AWT …
… steht für Arbeit/Wirtschaft/Technik. Dazu gehören die Fächer Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft sowie Werken und Textiltechnik. Diese Fächer haben einen hohen Praxisanteil, das heißt, dass die Schüler:innen selbst Dinge herstellen, zubereiten oder Erfahrungen außerhalb der Schule sammeln.
Wirtschaftsunterricht
Im Wirtschaftsunterricht werden Grundkenntnisse des wirtschaftlichen Handelns in unserer Gesellschaft vermittelt. Fachbegriffe und Zusammenhänge unseres Verbraucherverhaltens werden erarbeitet.
Berufsorientierung
Berufsorientierung ist ein weiterer Schwerpunkt des Wirtschaftsunterrichts. Interessen und Fähigkeiten analysieren, Berufe erkunden und ausprobieren sind wichtige Stationen des Unterrichts. Ein hoher Anteil an auswärtigen Lehrveranstaltungen kennzeichnet die Berufsorientierung.
Profile
In den Schuljahrgängen 9 und 10 erfolgt eine Schwerpunktbildung an der Lisa-Tetzner-Oberschule mit berufspraktischem Unterricht.
Mit der Möglichkeit zur Wahl der Profilkurse Technik, Wirtschaft oder Gesundheit und Soziales werden die Schüler:innen auf den Eintritt in eine berufliche Ausbildung oder den Übergang in das berufsbildende Schulwesen, aber auch in das allgemeinbildende Gymnasium vorbereitet.
Profil „Wirtschaft“
Das Profil Wirtschaft richtet sich an Schüler:innen, die Interesse an kaufmännischen Berufen haben oder sich für wirtschaftliche Zusammenhänge besonders interessieren.
Im Profilunterricht werden Inhalte des Wirtschaftsunterrichts eingehender untersucht. Die Schüler:innen gründen ein fiktives Unternehmen und erstellen einen Businessplan. Zu verschiedenen Unterrichtsthemen werden Betriebe erkundet und Expertenbefragungen durchgeführt. Interesse am kooperativen Lernen, Recherchieren und Präsentieren wird erwartet.
Profil „Technik“
Das Profil Technik bereitet besonders auf den Übergang in berufliche Bildungsgänge des technischen Bereichs vor.
Das Fach befähigt dazu, technische Objekte zu entwickeln und herzustellen, in Betrieb zu nehmen und zu bedienen, Veränderungen und Entwicklungen zu bewerten und Probleme innovativ zu lösen. Die Erfindung, Konstruktion und Anwendung technischer Mittel wird neben der rein sachlichen Betrachtung (z. B. Funktionsweise) auch in gesellschaftlichen Zusammenhängen gesehen. Technik prägt unsere Gesellschaft in allen Bereichen. Der technische Fortschritt auf vielen Gebieten birgt oftmals auch Risiken und Gefahren, die erkannt, bewertet und beherrscht werden müssen. Das Profil Technik leistet dazu einen Beitrag.
Profil „Gesundheit und Soziales“
Das Profil „Gesundheit und Soziales“ richtet sich in erster Linie an Schüler:innen, die später einen Beruf aus dem Bereich der Sozialpädagogik, der Gesundheit, der Pflege, der Ernährung oder der Hauswirtschaft anstreben oder sich besonders für diese Themen interessieren. Hierzu gehören Berufe wie z. B. Erzieher:in, Heilerziehungspfleger:in, Altenpfleger:in, Heilpädagog:in, Medizinische:r Fachangestellte:r, Koch/Köchin, Bäcker:in, Gesundheits- und Krankenpfleger:in und viele mehr.
Die Schüler:innen sollen im zweijährigen Profilkurs Zusammenhänge zwischen Lebensführung und gesundheitlichen Konsequenzen erkennen und vorbeugende Maßnahmen entwickeln. Darüber hinaus sollen sie die Bedeutung von Ernährung und Hauswirtschaft für die Gesundheit und Lebensqualität des Einzelnen und der Gesellschaft ableiten. Sie sollen Chancen und Herausforderungen familiärer Lebensformen diskutieren und die Bedeutung und Notwendigkeit von Erziehung für den Menschen erkennen.
Ziel ist es, einen Einblick in die Themen der verschiedenen Berufsbereiche zu bekommen und sich beruflich in diese Richtung zu orientieren. Des Weiteren zeigt das Profil Möglichkeiten der individuellen Lebenswegplanung auf und motiviert zum lebenslangen Lernen.
Kooperationen mit Einrichtungen wie z. B. Beratungsstellen, Pflegeheimen und Expert:innen haben im Profil einen hohen Stellenwert.
WPK Hauswirtschaft
Jahrgang 7/8 und 9/10
Ernährung, Gesundheit und Konsum werden heute als kulturelle Kompetenzen angesehen. Sie vermitteln eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensgestaltung und unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance).
Theorie und Praxis werden inhaltlich aufeinander abgestimmt, die Anteile sind annähernd gleich. Die Themenfelder sind in Basis- und Aufbaumodule unterteilt.
Basismodule: Lebensmittelzubereitung; Ernährung und Gesundheit
Aufbaumodule: Lebensmittelqualität und Konsumentscheidungen; Lebensstile und Essgewohnheiten; Ökonomie, Ökologie und Soziales.
WPK Textilgestaltung
Textiles Gestalten hat nicht nur mit Ästhetik zu tun, sondern vermittelt ebenso handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Optische, haptische und funktionale Qualitäten des gewählten Materials besitzen einen hohen Anforderungscharakter und ermöglichen individuelle Gestaltungsprozesse im Unterricht. Die Schüler:innen sollen sich dabei einen Einblick in die Vielfalt von Textilien und textilen Techniken verschaffen. Dazu erhalten sie Kenntnisse über die Herkunft der Rohstoffe, deren Verarbeitung sowie den bewussten Umgang mit Textilien im Alltag
Folgende Themenbereiche bzw. Basismodule werden vermittelt:
– Jahrgang 5/6: Gestalten mit textilen Techniken (z. B. Filzen, Drucken, Applikation, Knoten- und Wickeltechniken, Nähen mit der Hand)
– Jahrgang 7/8: Nähmaschinennähen (technische Grundkenntnisse an der Nähmaschine, Schnittentwicklung textiler Objekte).
Der Fachbereich GPE setzt sich aus den Fächern Geschichte, Politik und Erdkunde zusammen. Die Schüler:innen erlernen im Laufe ihres Schullebens innerhalb dieser drei Fächer Kenntnisse über
- geschichtliche Entwicklungen,
- politische Strukturen und
- geografische Bedingungen.
Folgende Ziele verfolgt der Fachbereich GPE:
- verantwortliches Handeln der Schüler:innen ermöglichen
- die eigene Lebenswelt selbstständig erschließen
- Verbesserung und Mitgestaltung der Zukunft durch die Beschäftigung mit Vergangenem
- Aufbau eines Orientierungs-, Deutungs-, Kultur- und Weltwissens
- Förderung der eigenen Identität und Urteilsbildung
Neben den klassischen Klassenarbeiten bieten wir folgende Methoden zur Leistungsfeststellung an:
- Referate/Präsentationen
- Rollenspiele
- Dialoge/Interviews
- Expertenvideos
Die Fächer Geschichte und Erdkunde (epochal) werden von Klasse 5 bis 10, das Fach Politik von Klasse 7 bis 10 unterrichtet. Ab Klasse 8 werden auch GPE-Wahlpflichtkurse angeboten.
Neben der theoretischen Vermittlung ist es uns ein Anliegen, dass die Schüler:innen Sachverhalte durch reale Begegnungen erlernen. Deshalb finden viele Exkursionen statt, wie z. B. die Fahrt nach Bergen-Belsen im Zuge des Geschichtsunterrichts, Museumsbesuche, der Besuch des Niedersächsischen Landtags, Fahrten nach Berlin und vieles mehr.
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Albert Einstein
Der Kunstunterricht der Lisa-Tetzner-Oberschule hilft den Schüler:innen, Phantasie und Kreativität zu entwickeln. Sie lernen, durch Probieren und Entdecken die gestellten Herausforderungen zu meistern. Die Schüler:innen planen ihr Werk und arbeiten daran mit Ausdauer und Konzentration. Durch zeitgenössische Kunst wird Offenheit erprobt. In Bildbetrachtungen – auch von Ergebnissen ihrer Mitschüler:innen – wird das Verständnis für fremde Bilder geübt und die Neugier gegenüber dem Neuen geschult. Alle Ziele des Kunstunterrichts helfen dabei, die Herausforderungen von morgen zu meistern.
Der Fachbereich Naturwissenschaften setzt sich aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik zusammen. Die Fächer werden mit insgesamt drei Wochenstunden pro Schulhalbjahr unterrichtet. Ab Jahrgang 9 findet im Fach Chemie eine Differenzierung in einen Kurs auf Grundniveau (G-Kurs) und einen Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau (E-Kurs) statt. Die Note am Ende der 8. Klassenstufe entscheidet über die Erstzuweisung in einen Kurs. Ein späterer Wechsel ist jedoch möglich.
Ab Klassenstufe 7 bieten wir nach Möglichkeit im Wahlpflichtbereich den Kurs Naturwissenschaften als zweistündigen Block an. Dies ist eine gute Alternative für interessierte Schüler:innen, die nicht bereits in diesem Jahrgang eine zweite Fremdsprache erlernen möchten. Für den Fachunterricht stehen drei große Naturwissenschaftsräume mit Gas- und Wasseranschlüssen zur Verfügung. Die Schränke mit Versuchsmaterialien in den Räumen ermöglichen es den Schüler:innen, eine hohe Selbstständigkeit und Verantwortung beim Entnehmen und Zurückbringen der Arbeitsmaterialien zu entwickeln. Zusätzlich wird der naturwissenschaftliche Unterricht durch eine große Sammlung von Modellen und weiteren Versuchsmaterialien unterstützt.
Darüber hinaus wird der Unterricht durch zahlreiche Exkursionen ergänzt. Diese dienen als wertvolle Erweiterung zum Fachunterricht und führen unter anderem in den Zoo und das Schulbiologiezentrum Hannover, das Phaeno in Wolfsburg sowie in verschiedene naturwissenschaftliche Ausstellungen.
Der Fachbereich Mathematik zeichnet sich – wie das gesamte Konzept der Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS) Barsinghausen – dadurch aus, dass er auf die besonderen Bedürfnisse unserer Schüler:innen eingeht. Aus diesem Grund findet eine äußere Differenzierung der Lernenden in Grundkurse (G) und Erweiterungskurse (E) erst ab dem 7. Jahrgang statt. Die Grundkurse basieren vom Niveau her auf dem Kerncurriculum der Hauptschule, die Erweiterungskurse auf dem Kerncurriculum der Realschule. Da eine Durchlässigkeit zwischen den Kursen gewährleistet sein soll, arbeiten die Kolleginnen und Kollegen weitgehend parallel nach schulinternen Lehrplänen. Ein Wechsel kann aufgrund der Leistungen jeweils am Ende eines Halbjahres erfolgen.
In allen Jahrgängen der LTS werden im Fach Mathematik verschiedene Methoden und Arbeitsweisen vermittelt, die einer erfolgreichen Teilhabe aller Lernenden am Mathematikunterricht dienen. In besonderen Unterrichtsstunden zum eigenverantwortlichen Lernen erhalten die Schüler:innen außerdem die Möglichkeit, an persönlichen Defiziten oder Schwierigkeiten zu arbeiten und dabei von Fachlehrkräften unterstützt zu werden.
Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelt unserer Schüler:innen. Die meisten hören jeden Tag Musik, und einige musizieren darüber hinaus auch aktiv. Der Musikunterricht an der Lisa-Tetzner-Schule holt die Schüler:innen bei ihren musikalischen Alltagserfahrungen ab und erschließt ihnen das breit gefächerte Spektrum des Faches Musik. Dies beinhaltet neben Musikgeschichte, Instrumenten- und Notenlehre vor allem durch aktives Musizieren die Vertiefung personaler und sozialer Kompetenzen. Dazu zählen Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, Teamfähigkeit, Ausdauer, Konzentration, Geduld, Kreativität und die Freude an der eigenen Leistung.
Die Vielzahl an Lernwegen ermöglicht allen Schüler:innen, einen Zugang zum Thema Musik zu finden. Durch den Einsatz des iPads im Musikunterricht können multimediale Lernangebote geschaffen werden. Die Produktion und Reproduktion von Musik mithilfe des iPads und am Instrument erweitert die Methoden- und Medienkompetenz der Schüler:innen, und musikalische Talente werden gezielt gefördert.
In den Klassenstufen 6 und 8 haben die Schüler:innen die Möglichkeit, Musik als Wahlpflichtkurs zu wählen. Hier liegt der Schwerpunkt auf praktischen und projektorientierten Lerninhalten.
Der Fachbereich Religion gliedert sich in die Angebote
- evangelische Religion
- katholische Religion
- Werte und Normen
Im Fach Religion setzen sich die Schüler:innen entsprechend ihrer Konfession mit Themen wie Schöpfung, evangelisch/katholisch, Umwelt Jesu, der Bibel, Weltreligionen, Reformation, Tod und ewigem Leben und der Frage nach Gott (…) auseinander. Im Fach Werte und Normen geht es unter anderem um die Themenbereiche Toleranz, Zusammenleben im Alltag, Gerechtigkeit, Glück, Weltbilder, die vier Weltreligionen und vieles mehr.
Uns Lehrkräften ist es sehr wichtig, den Unterricht lebendig und lebensnah zu gestalten. Dabei werden unterschiedliche Meinungen in Diskussionen, Standbildern, Tänzen/Raps und Rollenspielen dargestellt und analysiert. Gern unternehmen wir auch Unterrichtsgänge, z. B. zu den verschiedenen Kirchen in Barsinghausen, zum Haus der Religionen nach Hannover, zum jüdischen Friedhof in Barsinghausen, entlang der Stolpersteine durch Barsinghausen, zum Fuchsbau oder auf eine alternative Stadtführung nach Hannover. Außerdem machen wir eine Exkursion nach Bergen-Belsen oder lassen uns im nahegelegenen Deister von den Schönheiten der Natur inspirieren.
Etwas Besonderes stellt unser Raum der Stille dar. Hier können die Schüler:innen in der Hektik des Schulalltages zur Ruhe kommen, indem sie – angeleitet durch die Lehrkraft – verschiedene Entspannungsübungen kennenlernen. Auch beteiligen sich die Fächer Religion sowie Werte und Normen immer wieder an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Zitat eines Schülers: „Wenn jeder ein Teil geben würde, könnten wir vielen Kindern helfen.“ Bereits zweimal hat an unserer Schule der Lebendige Adventskalender stattgefunden, bei dem in gemütlicher Atmosphäre gesungen, eine Weihnachtsgeschichte gehört, Kinderpunsch getrunken und Weihnachtsgebäck verspeist wurde.
Die Lisa-Tetzner-Schule bietet sehr gute schulische Voraussetzungen, um allen Schüler:innen der Klassen 5 bis 10 eine vielseitige sportliche Bildung und den notwendigen Ausgleich zum übrigen Schulunterricht zu ermöglichen.
Der Schulsportunterricht ist an der Lisa-Tetzner-Schule wie folgt organisiert:
- In den Jahrgängen 5, 6 und 7 findet der Sportunterricht im Klassenverband statt.
- In den Jahrgängen 8 und 9 wird nach Neigungssportarten unterrichtet. Die Schüler:innen wählen halbjährlich ihren Interessen entsprechend zwei Sportkurse, wie zum Beispiel Badminton und Leichtathletik, Volleyball und Parkour, Hockey und Fitness usw.
- Im Jahrgang 10 wird Sport wieder im Klassenverband unterrichtet.
- Darüber hinaus finden für jeden Jahrgang jährlich verschiedene Wettkämpfe und Sportfeste statt:
- Jahrgang 5 und 6: Schwimmfest im Deister-Bad
- Jahrgang 7 und 8: Basketballturnier
- Jahrgang 9 und 10: Völkerballturnier
In Arbeitsgemeinschaften können weitere Sportarten, wie beispielsweise Klettern, Tischtennis oder auch Skifahren erlernt und intensiv betrieben werden. Die Nichtschwimmer-AG bietet allen Schüler:innen die Möglichkeit, das Jugendschwimmabzeichen Bronze zu erwerben.
Vom NFV, dem Schulzentrum Am Spalterhals (bestehend aus dem Hannah-Arendt-Gymnasium und der Lisa-Tetzner-Schule) und der Stadtsparkasse Barsinghausen wird eine Fördergruppe „Fußball“ unter dem Projektnamen SCHUL-ASS für besonders begabte Fußballer:innen angeboten. Vorrangiges Ziel ist es, talentierten und motivierten Fußballer:innen neben dem Vereinstraining die Möglichkeit zu zusätzlichem, niveauvollem Training im Rahmen des Schulunterrichts zu bieten.
Wer lesen und schreiben kann, ist klar im Vorteil!
Das Fach Deutsch in Kürze
Das Fach Deutsch unterstützt in besonderem Maße die Persönlichkeitsbildung unserer Schüler:innen
Denn hier lernen sie,
- Sprache und Sprachgebrauch zu verstehen,
- normgerecht und adressatenbezogen zu schreiben und
- reflektiert sprachlich-kommunikativ zu handeln.
Dieser Kompetenzerwerb legt den Grundstein für eine erfolgreiche Schullaufbahn und eine berufliche Ausbildung.
Diese grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten sind zudem Voraussetzungen für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft und für ein lebenslanges Lernen.
Projekte und Wettbewerbe
Im Fach Deutsch wird regelmäßig an verschiedenen Projekten und Wettbewerben teilgenommen, beispielsweise am Welttag des Buches oder am Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs.
Besonderheiten
Über unseren iPad-gestützten Unterricht werden unsere Schüler:innen im Fach Deutsch zu einer gezielten Nutzung der heutigen Medienvielfalt angeregt und medienpädagogisch unterstützt. Die Förderung und Anregung der Teilnahme am kulturellen Leben gehört ebenfalls zu den festen Bestandteilen unseres Fachbereichs – etwa durch Theater- und Museumsbesuche oder durch ein Theaterprojekt.
Lesementorinnen und -mentoren
Jahrgangsübergreifend unterstützen ehrenamtliche Lesementorinnen und -mentoren unsere Schüler:innen. Dafür an dieser Stelle unser herzlichster Dank für Ihr Engagement.
Äußere Differenzierung
Im Fach Deutsch werden wir dem Anspruch der Oberschule gerecht, unsere Schülerschaft möglichst lange gemeinsam zu unterrichten. Wir differenzieren daher erst ab Jahrgang 8 auch äußerlich durch die Einteilung in G- und E-Kurs. Um einen guten Übergang aus der Grundschule zu unterstützen, arbeitet das Fach Deutsch besonders in den Jahrgängen 5 und 6 mit gezielten Rechtschreibtrainings im Rahmen der Übungsstunden.
Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Alle Schüler:innen, die die deutsche Sprache neu erlernen müssen, erhalten an unserer Schule vorrangig Unterricht im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ). Die Schüler:innen sind in einer Stammklasse und nehmen zusätzlich in einzelnen Stunden am Unterricht der Sprachlernklasse teil.
Unsere Ausstattung
Unsere Schule verfügt aufgrund ihrer Lage im Schulzentrum über zwei Büchereien: die „Kleine Bücherei“ für die Schüler:innen der Jahrgänge 5 bis 7 sowie die große Bücherei für die älteren Schüler:innen. Ob für die Referatsrecherche, für Leseprojekte oder einfach nur zum Einkuscheln in ein gemütliches Sofa beim Lesen eines spannenden Buches – unsere Bibliotheken werden von den Schüler:innen gerne genutzt.
„What is the use of a book“, thought Alice, „without pictures or conversations?“
Lewis Carroll
Alice würden unsere Englischbücher sicherlich gefallen. Denn im Englischunterricht der LTS geht es vor allem um das Miteinandersprechen. Da wir ab Jahrgang 7 mit iPads arbeiten, fällt uns der kreative Einsatz von Bild- und Videomaterial sehr leicht und ist unkompliziert.
But first things first: Wofür brauchen wir denn Englisch?
English in short:
Die Weltsprache Englisch ist seit vielen Jahrzehnten wichtig und wird in unserer globalisierten Welt immer wichtiger, wenn …
- wir im Urlaub als Ausländer:innen unterwegs sind,
- Menschen aus anderen Ländern uns besuchen,
- wir im Ausland arbeiten,
- wir im Internet nach Informationen suchen, spielen und mit Menschen weltweit kommunizieren,
- wir in verschiedenen Berufen technische Gebrauchsanweisungen lesen müssen.
Deshalb lernen Schüler:innen im Englischunterricht nicht nur Grammatik und Vokabeln. Wie bereits erwähnt, stehen vor allem das Sprechen und Verstehen in unterschiedlichsten Situationen sowie das Verständnis für andere Kulturen im Mittelpunkt des kompetenzorientierten Englischunterrichts.
Äußere Differenzierung
An unserer Schule unterrichten wir die Schüler:innen im Fach Englisch ab Klasse 7 in E-Kursen (nach Realschulrichtlinien) und G-Kursen (nach Hauptschulrichtlinien).
Je ne parle pas français, … aber bitte red weiter!
Schon die Sängerin Namika erklärt uns in ihrem Lied, sie spreche zwar kein Französisch, aber der Klang dieser Sprache sei so angenehm, dass das Gegenüber bitte nicht aufhören solle zu reden. Aber warum überhaupt Französisch lernen (abgesehen davon, dass die Sprache schön klingt)? Und was macht den Französischunterricht an der LTS aus?
Du bist gut in der Schule und möchtest später vielleicht einmal Abitur machen? Dann brauchst du am Gymnasium neben Englisch eine zweite Fremdsprache. Die kannst du zwar auch in der elften Klasse neu beginnen, aber wenn du jetzt schon damit anfängst, lässt sich später auf deinen Kenntnissen aufbauen und du erreichst ein höheres Niveau.
Wir leben in einem Land, das sich international orientiert. Fremdsprachen werden somit immer wichtiger. Neben den USA ist Frankreich Deutschlands wichtigster Handelspartner. Französische Sprachkenntnisse erhöhen später deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Eine andere Sprache zu sprechen, bedeutet auch immer, Toleranz für eine andere Kultur aufzubauen. Deutschland und Frankreich verbindet eine sehr lange Geschichte, die vor allem durch Kriege geprägt war. Glücklicherweise gibt es den Élysée-Vertrag, einen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, der 2018 seinen 55. Geburtstag feierte. Seitdem ist das Verhältnis beider Staaten partnerschaftlich geprägt.
Vielleicht warst du schon einmal in Frankreich im Urlaub? Wenn nicht, solltest du das unbedingt einmal nachholen. Denn das Land bietet viele Möglichkeiten: Es ist auf drei Seiten vom Meer umgeben (Nordsee beziehungsweise Ärmelkanal, Atlantik und Mittelmeer), hat aber auch viele Gebirge. Schöne Städte oder das Disneyland in Paris sind natürlich ebenfalls ein Grund, nach Frankreich zu fahren. Außerdem wird Französisch nicht nur in Frankreich, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt gesprochen. Und ist es nicht schön, in ein Land zu reisen und dann sogar dessen Sprache sprechen zu können? Wenn du zu einer Reise nach Frankreich bisher keine Möglichkeit hattest, kannst du dies bei uns an der Schule in der zehnten Klasse nachholen. Nachdem du fünf Jahre fleißig die Sprache gelernt hast, hast du die Gelegenheit, als Sahnehäubchen dein Können bei unserer einwöchigen, beliebten Parisfahrt in der Praxis anzuwenden.
Wenn du Französisch an der LTS lernen willst, solltest du Spaß am Vokabellernen mitbringen, denn die Wörter bilden die Grundlage für das Sprechen einer anderen Sprache. Wir unterrichten Französisch ab der sechsten Klasse als Wahlpflichtkurs mit vier Stunden in der Woche. Der Unterricht ist so ausgerichtet, dass du schon früh viel zum Sprechen kommst.
Ganztagsbereich an der LTS
Die Lisa-Tetzner-Oberschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule, die neben dem Pflichtunterricht ein breites Programm an freiwilligen Bildungs- und Freizeitangeboten anbietet. Die Freizeitbereiche neben der kleinen Bibliothek und im A-Keller stehen allen Schüler:innen offen. Hier kann man Spiele und Bälle ausleihen, sich mit Mitschüler:innen treffen oder im Internet surfen. Im A-Keller gibt es Tischtennisplatten, Billard- und Krökeltische. Zu festgelegten Zeiten ist die kleine Bücherei geöffnet.
Eine Ganztagsbetreuung ist von Montag bis Freitag von 07:30 bis 15:20 Uhr möglich.
Arbeitsgemeinschaften an der LTS
Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften zur sinnvollen Freizeitgestaltung und Weiterbildung werden halbjährlich neu ausgeschrieben.
Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über die angebotenen Themen und Sachgebiete:
- Nichtschwimmer
- Mofa (ab Jg. 8/9)
- Band
- Licht und Ton
- Kochen
- Zoo
- Taekwondo
- Schulsanitätsdienst (ab Jg. 8)
- Fussball
- Klettern
- Mediengestaltung
- Schach
- Ski
- Flag Football
- Planspiel Börse (ab Jg. 9)
- Schulgarten
- Japan
- Kanu
- Raus aus der Schule
- Billiard und Krökeln

